Microlearning – Können Kurzformate für die bessere Verzahnung von Lernen u. Arbeiten im Unternehmen sorgen?

Als ein Erfolgsfaktor für E-Learning im Unternehmen wird häufig die Integration des Lernens in den Arbeitsprozess genannt. Das kann man sich etwa so vorstellen: Der Mitarbeiter stößt im Arbeitsprozess auf ein Problem und eignet sich dann das nötige Wissen an um das Problem zu lösen. In diesem Fall wird nicht formell und auf Vorrat, sondern informell und bei Bedarf gelernt.

Lernen in kleinen Schritten und kurzen Zeiteinheiten bezeichnet man als Microlearning. Das kennt jeder aus der eigenen Erfahrung, wenn er z.B. mal eben etwas bei Google oder Wikipedia nachschlägt, oder einen Blogbeitrag liest wie diesen hier.

Eine kurze Einführung zu dem Thema findet man in diesem Videointerview mit Prof. Dr. Martin Lindner, der auch auf der Abschlussveranstaltung unserer LERNET 2.0 Roadshow in Berlin zu Gast sein wird:

Auch im Weiterbildungsblog wird man zu dem Thema fündig. Jochen Robes hat für das Handbuch E-Learning einen Beitrag zum Thema Microlearning verfasst, den er in seinem Blog netterweise zur Verfügung stellt.

Microcontents haben aus meiner Sicht das Potenzial das Lernen besser als bisher in den Arbeitsprozess zu integrieren. Eine Herausforderung dürft darin liegen Mitarbeitern den Zugang zu Microcontents zu erleichtern bzw. den Zugang überhaupt erst zu ermöglichen.

Gibt es dazu andere Meinungen? Welche Rahmenbedingungen müssen für die Verzahnung von Lernen und Arbeiten im Unternehmen erfüllt sein und was sind die Herausforderungen?

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