E-Learning 2.0 und Blended Learning werden sich ergänzen

E-Learning im Büro Go 20081208_3_kleinObwohl zur Zeit die neuen Lernformen wie Wikis oder Communities in aller Munde sind, bedeutet dies nicht automatisch den Tod von Lernformen wie WBTs oder Blended Learning. Im Gegenteil: 54 namhafte  E-Learning-Expertinnen und -Experten, die sich an der Studie “Learning Delphi 2009” des MMB-Instituts beteiligt haben, bestätigen den “traditionellen” computerbasierten Lernformen nach wie vor eine große
Zukunft. Nach ihrer Ansicht spielen die Lernformen “Blended Learning”
als Verknüpfung von Präsenzlernen und Lernen mit dem Computer (96 %
Zustimmung) und “Web Based Training” (WBT, 91 %) auch in Zukunft eine
zentrale Rolle. Und dies, obwohl sie in der Branche nicht unbedingt
als “trendy” gelten.
Doch auch die neuen Formen des “E-Learning 2.0″ etablieren sich als
unverzichtbare Lernwerkzeuge: “Lerner-Communities” und “Social
Networks” werden von 83 Prozent der Befragten genannt,
unternehmensinterne Wikis und Virtuelle Klassenräume von jeweils 72
Prozent.

Wie in jedem Jahr konnten die Experten auch diesmal offen ihre drei
wichtigsten E-Learning-Trends nennen. Sie bestätigen, was sich schon
in den Jahren zuvor abzeichnete: “E-Learning 2.0/Social Software”
wurde von 32 Prozent der Experten spontan genannt, gefolgt von den
Themen “Game-based-Learning” (26 %) und “Mobile Learning”, die
gegenüber dem Vorjahr in der Bewertung der Experten deutlich zugelegt
haben.

Bei der Bewertung von Weiterbildungszenarien schätzen mehr als zwei
Drittel der Experten (69 %), dass in Zukunft mehr integrierte
Lernportale für komplette Branchen oder Berufsgruppen auf den Markt
kommen werden. Knapp die Hälfte der Befragten (46 %) sieht Deutschland
inzwischen als prosperierenden Bildungsexporteur. In den Vorjahren
konnten sich dies nur rund 35 Prozent der Befragten vorstellen.

In den kommenden drei Jahren werden nach Ansicht der Experten in der
betrieblichen Weiterbildung zwei Zielgruppen stärker in den
Mittelpunkt rücken: Auszubildende (83 % Zustimmung) und
Wiedereinsteiger/Berufsrückkehrer (79 %). Neben Sachbearbeitern und
Facharbeitern werden außerdem auch ältere Arbeitnehmer als Zielgruppe
für E-Learning interessant, meinen 59 Prozent der Experten.

Die ausführlichen Ergebnisse dieser Studie sind als “MMB-Trendmonitor
I/2009″ veröffentlicht worden. Kostenloser Download der Studie.
Ansprechpartner:
MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung, Essen
Dr. Lutz Goertz
Telefon: 0049 / 201 / 720 27-0
E-Mail: info@mmb-institut.de
Internet: www.mmb-institut.de

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