D-ELINA-Nominierungen sind auch für Einsteiger interessant

Die Nominierungen für den Deutschen E-Learning-Innovations- und Nachwuchs-Award D-ELINA stehen seit Ende letzter Woche fest. Die Mehrzahl der insgesamt neun nominierten Projekte kommt aus dem universitären Bereich. Viele der Konzepte und Anwendungen lassen sich jedoch auch auf ein betriebliches Umfeld übertragen.

So könnte für Personalentwickler interessant sein, wie man die Kompetenzen, die Mitarbeiter außerhalb des Betriebes erwerben, für die interne Mitarbeiterentwicklung fruchtbar machen kann. Das Begleitstudium Problemlösungskompetenz bietet dafür einen Ansatz.

Wie man Web 2.0 Anwendungen wirkungsvoll integriert und kollaborative Arbeitsweisen fördert, zeigen die Projekte Mediabird, MyPaed, vernetzt@ausbildung und Web 2.0 in der Sportwissenschaft. Bei dem letztgenannten Projekt wird beispielhaft die Einbindung von Podcasts in ein Ausbildungsszenario (hier: Lehrerausbildung) umgesetzt.

Die Nominierungen Cobocards und toobrain beschäftigen sich mit dem Thema Content Sharing und bieten interessante Ansätze für die Mehrfachverwendung von Inhalten. Der Community-Gedanke kommt dabei ebenfalls nicht zu kurz.

Ein großes Plus von E-Learning, zu jeder Zeit an jedem beliebigen Ort (sofern die entsprechenden Endgeräte zur Verfügung stehen) zu lernen, zeigen die Projekte HELP, eine Informations- und Lernanwendung für Mobiltelefone, die in Notfallsituationen den Nutzer unterstützt, und CLT Plug&Learn. Dabei handelt es sich um einen mobilen Sprachkurs. Über einen USB-Stick kann an jedem PC oder Laptop auf sämtliche Lerninhalte der Online-Schule CLT zugegriffen werden. Das Handwerkszeug für Global Player. Und die gibt es bekanntlich auch und gerade im Mittelstand.

Die Preisträger des D-ELINA 2009 werden am 3. Februar im Rahmen einer Abendveranstaltung auf der LEARNTEC in Karlsruhe bekannt gegeben.

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