Wissensbilanzierung in kleinen und mittleren Unternehmen

Durch einen effizienten Umgang mit dem Wissen in einer Organisation können Kosten und Zeit eingespart werden. Das wirkt sich direkt auf die Produktivität eines Unternehmens aus. Ein erster Schritt auf diesem Weg ist eine Bilanzierung des vorhandenen Wissens.

Bei einer Wissensbilanz handelt es sich um ein strategisches Analyseinstrument mit dessen Hilfe das intellektuelle Kapital einer Organisation erfasst werden kann, um es gezielt zu entwickeln. Aber lohnt sich dies auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)?

Antworten kann man in dem Internetportal “Wissensmanagement als Innovationsmotor” finden.

Die Seite ist in dem 2004 vom Bundesministerium für Wirtschaft (BMWi) gestarteten Projekt „Wissensbilanz Made in Germany“ entstanden. Ziel des Projekts ist es, die praktische Anwendung des Instruments „Wissensbilanz“ im Mittelstand zu testen und voranzutreiben.

Interessant für kleinere und mittlere Unternehmen auf dem Internetportal ist der Werkzeugkasten, der neben verschiedenen Instrumenten auch Initiativen und Ansprechpartner aufführt. Ein Leitfaden zur Erstellung einer Wissensbilanz sowie eine Software, die bei der Bilanzierung des Wissens unterstützt, stehen kostenlos zur Verfügung.

Hilfreich sind auch die vorgestellten Fallbeispiele, die zeigen wie eine erfolgreich durchgeführte Wissensbilanz in der Praxis aussehen kann. So kann man z.B. in einem Kurzfilm nachvollziehen, wie ein Unternehmen aus dem Bereich Automatisierungs- und Steuerungstechnik eine Wissensbilanz durchgeführt hat. Im Ergebnis führte das zu einer breiteren Verteilung von Führungsverantwortung, zu mehr Qualifizierung und zu einer Steigerung der Effektivität.

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